Curry für Kinder – Rezepte für einfache Soßen in der Familienküche  

Curry für Kinder – Rezepte für einfache Soßen in der Familienküche  

Schon wieder Tomatensauce? Viele Eltern und Köche für Kinder kennen das. Es gibt einige Klassiker, die bei den Kleinen sehr beliebt sind, aber jeden Tag das Gleich geht natürlich schlecht. Deshalb möchten wir in dieser neuen Reihe verschiedene Soßen für die Familienküche vorstellen, die vielleicht etwas überraschend klingen. Im ersten Teil stellen wir Curry für Kinder vor. Klingt zu scharf? Nicht mit uns! Lieber vegan? Geht auch!

Curry ist nicht gleich Curry!

Curry gibt es in unzähligen Varianten. Einige halten es für ein eigenes Gewürz. In Wahrheit handelt es sich aber um ein Gericht, dass eine Mischung von Gewürzen aus Indien enthält. Der Begriff wird bei uns im Westen aber auch einfach für eine Gewürzmischung verwendet, die an die indische Küche angelehnt ist. Übliche Bestandteile sind Kurkuma, Chili, Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel, Bockshornklee und Senfkörner. Darauf aufbauend gibt es unzählige Varianten (Goa, Madras, Thai, Indisch, English usw.):

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Was wir im Folgenden beschreiben, ist nicht die Zubereitung, die für eine Currywurst notwendig ist. Es geht hier um die wunderbare goldgelbe Currysauce, die sich super für verschiedenste Reis-, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte verwenden lässt. Klingt lecker, aber eher für Große? Gibt es das passende Curry für Kinder?

Curry für Kinder – ist das nicht zu scharf?

Kurz noch einmal zurück zur Currywurst. Dafür gibt es in spezialisierten Imbissläden ja diverse Schärfestufen und eine gewisse Grundschärfe ist generell üblich. So stellt sich jetzt selbstverständlich die Frage, ob Curry nicht allgemein zu scharf für Kinder ist? Nicht unbedingt. Denn das hängt sehr stark davon ab, welche Sorte man verwendet.

Wir verwenden sehr mildes Curry, das auch unserer dreijährigen Tochter schmeckt. Normalerweise machen wir hier keine Werbung für konkrete Marken, aber ganz sicher fahrt ihr mit „Fuchs Curry English Style Goldelefant“ (Werbend durch Nennung, unbezahlt). Das ist sehr schmackhaft, aber kaum scharf. Zudem lässt sich noch mit der Dosierung der Schärfegrad etwas steuern.

Currysauce für Kinder – diese gelingt wirklich immer

Wie aber geht jetzt diese angeblich so einfach Soße, die auch noch (vielen) Kindern schmecken soll? Wir verraten es euch. Was ihr braucht sind die folgenden Zutaten:

  1. Sahne oder Kokosmilch als Grundsoße
  2. Apfel- und/oder O-Saft für die Fruchtnote
  3. Mildes Currypulver (z.B. von Fuchs)
  4. Etwas Gemüsebrühe als Grundlage
  5. Eventuell Zwiebeln und Knoblauch
  6. Fruchtstückchen je nach Wunsch
  7. Weitere Gewürze nach Geschmack
  8. Je nach Vorliebe Cashewkerne

Die Grundzutaten sind also sehr überschaubar. Und die Zubereitung ist absolut kein Hexenwerk. Ihr kocht einfach die Sahne (alternativ Butter-Mehl-Schwitze) oder die Kokosmilch auf und fügt dann den Fruchtsaft hinzu. Wir empfehlen das Verhältnis 2:1 was Sahne/Kokosmilch und Saft angelangt. Wer es sehr fruchtig mag, kann aber auch 50:50 Sahne/Kokosmilch und Fruchtsaft verwenden.

Im Originalrezept, das uns mal ein toller Koch verraten hat, wird sogar 60% Saft und 40% Sahne verwendet, was uns aber zu fruchtig war. Außerdem wurde in dieser ursprüngliche Variante Apfelsaft, Orangensaft und Bananensaft zu gleichen Teilen verwendet. Nur haben wir nie Bananensaft im Haus, der leider oft auch stark gezuckert ist.

 

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Currysauce ganz einfach zubereiten

Zurück zur Zubereitung. Sobald ihr die Soße einmal hochgekocht habt, fügt ihr die angemessene Menge Currypulver hinzu. Die beste Dosierung findet ihr lieber für euch selbst heraus. Wir sind da recht großzügig und nehmen schon so ca. drei Esslöffel Currypulver für einen Liter Grundsoße. Diese aufgekochte Currysauce könnt ihr jetzt noch beliebig verfeinern. Mit Salz, bei Bedarf etwas Gemüsebrühe in Pulverform, aber auch mit weiteren Gewürzen wie Paprika, (weiteres) Kurkuma und Chili, wenn es doch mal schärfer werden soll.

Schön verfeinern lässt sich die Currysauce je nach Geschmack mit gedünsteten Zwiebeln und Knoblauch, die vorher oder parallel (falls das nicht alle mögen) in der Pfanne zubereitet werden, in der man auch ein paar Cashewkerne anbraten kann. Die lieben unsere Kids übrigens ganz besonders. Nicht zuletzt gibt es Fans von Fruchtstücken in der Soße, z.B. Pfirsich oder Ananas, in der Soße. Das ist aber wirklich Geschmackssache.

Jetzt ist die Soße also zubereitet, aber noch kein ganzes Gericht auf dem Tisch? Mit dieser Soße könnt ihr unglaublich vielseitig die ganze Familie und Freunde begeistern.

Currygerichte für Kinder – jetzt gibt es kein Grenzen mehr!

Curry für Kinder kann sehr vielseitig sein. Grundsätzlich empfiehlt sich als Grundlage natürlich Reis. Es gibt aber auch Fans von Kartoffeln mit Curry. Die hier beschriebene Currysoße kann wunderbar für hellen Fisch sowie für Geflügel verwendet werden. Wer vegetarisch oder vegan lebt, kann die Sauce klasse für Gemüse und Tofu verwenden:

 

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Wir als Familie mit Kindern, die sich vegetarisch ernährt, variieren hier auch regelmäßig – je nachdem, was gerade noch im Haus ist. Sahne oder Kokosmilch sowie Currypulver muss als Basis zwar vorhanden sein. Falls kein Saft aus der Flasche im Schrank steht, können aber einfach einige Orangen frisch gepresst werden. Und es gibt kaum ein Gemüse, das gar nicht zu Curry passt.

Einfache Currysauce für Kinder – unser Fazit

Wir als Familie möchten die goldgelbe Currysauce nicht mehr missen. Anfangs hatten wir Sorge, die Soße könnte für unsere Kinder zu würzig oder zu scharf sein. Aber mit dem milden Pulver gab es da noch nie Probleme. Schärferes Curry, Chilli und Co. stellen wir dann zum Nachwürzen für die Großen einfach mit auf den Tisch.

Jetzt sind wir gespannt auf eure Meinung. Kocht ihr gerne Curry für die Familie? Kennt (und liebt?) ihr eine ganz andere Variante? Habt ihr ein besonders gutes Pulver, das ihr empfehlen könnt? Wir freuen uns sehr auf eure leckeren Vorschläge!

Artikelbild: Jason Leung/ Unsplash

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Die Autoren

Jonny

Jonny ist in einer Familie mit fünf Kindern großgeworden und heute selbst dreifacher Vater. Er bloggt auf moderne-familie.de am liebsten über das Vatersein, Familienreisen, leckeres und gesundes Essen – und über das Image von Familie in Medien und Gesellschaft.

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