1 € Rezepte für Kinder

1 Euro-Rezepte für Kinder und Familien – Kochtipps und Gerichte 2022

Die Preise für Lebensmittel sind nach wie vor hoch. Wie lässt sich trotzdem eine gesunde und leckere Küche für die ganze Familie gewährleisten? Nachdem unserer erster Beitrag so vielfach gelesen wurde, haben wir uns entschlossen, weitere Artikel zum Thema zu veröffentlichen. 1 Euro-Rezepte für Kinder und Familien – das sind unsere Kochtipps und Gerichte für 2022 und 2023.

In diesem Beitrag möchten wir einen Überblick geben, was grundsätzlich bei einer gesunden Küche für die Familie zu beachten ist. Wo lässt sich als Familie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders gut Geld sparen? Wo sollte man besser nicht jeden Cent umdrehen? Schauen wir uns einmal genauer an, wie Eltern und alle, die für Kids kochen, heutzutage sinnvoll sparen können.

Sind 1 Euro-Rezepte für Kinder noch realistisch?

Ist es heute überhaupt noch möglich, für einen Euro ein vernünftiges Gericht auf den Tisch zu bringen? Es wird angesichts der überall steigenden Preise auf jeden Fall immer schwieriger. Neben den teurer werdenden Lebensmitteln sind ja auch noch Strom- und Gaskosten zu beachten.

Das sparsame Kochen geht aber häufig schon bei der Planung los. Das wissen viele noch aus Zeiten, in denen der Supermarkt oder der Discounter noch nicht zu lange geöffnet hatte. Da musste man dann im teuren Kiosk einkaufen. Bis heute hilft langfristige Planung beim Sparen in Küche und Haushalt.

1 Euro-Rezepte – allgemein Kochtipps

Wo lässt sich Geld sparen, ohne dass das Kochen zur traurigen Angelegenheit wird? Welche Kostenfaktoren vergisst man im Alltag leicht, obwohl sie aufs Jahr gesehen durchaus große Auswirkungen haben?

Allgemeine Tipps zum Energiesparen

Viele geben heutzutage Tipps, um Strom und Gas zu sparen. Dass das manche mittlerweile sogar schon etwas nervt, können wir gut verstehen. Wir haben uns aber natürlich auch eingelesen, wie man beim Kochen besonders ressourcenschonend sein kann – und einige Tipps sind wirklich hilfreich.

Wir achten zum Beispiel jetzt noch stärker darauf, dass wir beim Kochen immer den Deckel auf dem Topf halten, je nach Inhalt keine zu großen Töpfe nehmen und möglichst wenige Platten zugleich anstellen. Es lässt sich tatsächlich zusätzliche Energie sparen, wenn man einige grundlegende Ratschläge befolgt.

Ungesunde Geldfresser in der Familienküche

Außerdem gibt es einige Geldfresser in der Küche, die gerade beim Kochen für Kinder nicht sein müssen. Dazu gehören auf jeden Fall (teure) Fertigprodukte, die in der Regel unnötige Zusatzstoffe enthalten, die langfristig sogar schädlich sein können. Muss das wirklich sein?

Wir können verstehen, dass man nicht immer frisch zubereiten und kochen kann. Viele Fertiggerichte sind aber nicht nur relativ ungesund, sondern oft auch noch übertrieben teuer. Wer darauf in der Familienküche verzichtet, fördert also die Gesundheit und schont den Geldbeutel.

Unnötige Geldfresser in der Familienküche

Es gibt einige Kochtraditionen, die nicht unbedingt ungesund sind, aber auch nicht wirklich sein müssen. Dazu gehört der tägliche Fleischkonsum, der in Deutschland noch immer weit verbreitet ist. Gerade in der Familienküche gibt es tolle und gesunde Alternativen zu Fleisch (und Fisch).

Für Nicht-Vegetarier spricht nichts dagegen, ab und zu Fleisch zu essen. Es reicht aber völlig, wenn man ein-, zweimal pro Woche mit Fleisch kocht. Da auch Fleischprodukte zuletzt teurer geworden sind, kann man hier gut sparen – und beim reduzierten Konsum stärker auf die Qualität achten.

Gesunder Nachtisch für Kleinkinder – einfache Alternativen ohne Zucker

Apropos Qualität: Viele Markenprodukte kosten mehr, sind aber nicht unbedingt besser. Wer viel Marketing betreibt, musst das irgendwie wieder hereinholen. Teils ist das Nicht-Markenprodukt aber genauso gut oder sogar identisch.

Bekanntlich verkaufen einige Großproduzenten ein und dasselbe Produkte sowohl an bekannte Marken als auch ein Supermärkte oder Discounter, die es als (günstige) Eigenmarke weiterverkaufen.

Kochen für mehrere Leute und Tage

Nicht zuletzt kann man viel Geld sparen, wenn man größere Portionen für mehrere Personen oder Tage kocht. In Mehrgenerationen-Haushalten spricht zum Beispiel nichts dagegen, dass einmal Omi für alle kocht und beim nächsten Mal Papa für die ganze Familie am Herd steht.

Außerdem bietet es sich an, für mehrere Tage zu kochen. Dann kann man größere Mengen verwerten, die häufig etwas günstiger sind. Darüber hinaus lässt sich Energie sparen, weil man das Essen am zweiten Tag nur noch einmal aufwärmen muss.

Wem ein und dasselbe Gericht zu langweilig wird, kann es ja am Folgetag noch etwas mit Gewürzen oder einer anderen bzw. verfeinerten Soße aufpeppen. Tomatensoße lässt sich beispielsweise super in verschiedenen Varianten zubereiten.

1 Euro-Rezepte für Kinder und Familien

Jetzt wollen wir aber einhalten, was wir oben versprochen haben. Welche Rezepte für rund einen Euro bieten sich für die Familienküche an? Welche Gerichte mögen auch gerade Kinder gerne? Das hängt natürlich von der jeweiligen Familie ab. Ein paar Klassiker sind aber fast überall gerne gesehen.

Fünf 1 Euro-Rezepte für Kinder

Eltern, die neben der Arbeit im Alltag kochen, haben häufig nicht ganz so viel Zeit. Am Wochenende nehmen wir uns dann vielleicht gerne etwas mehr Zeit. Was aber funktioniert günstig und gesund im manchmal so stressigen Alltag?

Nudeln mit Tomatensoße

Ja, das klingt nicht so kreativ, ist aber ein No-Brainer, der fast überall willkommen ist. Einfach Nudeln kochen und entweder selbst Tomaten dünsten und/oder passierte Tomaten aus dem Glas nehmen. Das kostet nicht viel und die Verfeinerungsmöglichkeiten sind fast unendlich.

Fleischstückchen, Gehacktes, Fisch oder Shrimps sind ein leckere Ergänzung, gehen aber ins Geld. Auch geschnittene Möhren lassen sich gut kombinieren. Oder kleine Tomaten als Augenschmaus. Darüber hinaus kann man gut mit Sahne oder (Frisch-)Käse verfeinern.

Eier mit Senfsoße

Ein sparsamer Klassiker sind Eier mit Senfsoße – entweder mit Reis oder mit Kartoffeln. Eier sind mittlerweile auch teurer geworden, aber eins pro Person ist preislich noch überschaubar. Die Senfsoße selbst besteht aus Mehlschwitze, die nicht so sehr ins Geld geht. Man benötigt nicht allzu viel Butter und ein Glas Senf reicht für mehrere Soßen.

 

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Verfeinern kann man das Ganze noch mit Gewürzen, z.B. mit Muskat. Wer keiner Eier verwenden möchte, kann mit Gemüse oder Fisch arbeiten. Einige werden sagen: Mein Kind mag keinen Senf! Senfsoße, die mit Sahne o.Ä. abgeschmeckt wird, schmeckt aber vielen Kids.

Currysauce mit was auch immer

Das klingt jetzt noch nicht so lecker, aber wir wollten nichts vorwegnehmen. Mildes Curry ist eine tolle Grundlage für Soßen aus Sahne oder Kokosmilch, die man noch mit Wasser oder Saft erweitern kann. Mit Reis und Gemüse, Fisch oder Tofu wird daraus eine köstliche Speise – als größere Portion für mehrere Tage bleibt es relativ günstig.

Wichtig ist, dass man wirklich mildes Curry verwendet, dass es im Discounter, Super- und Drogeriemarkt gibt. Wir sprechen hier dann auch nicht von dem Curry für die Wurst. Es geht eher um eine indisch angehauchte Soße, die zu vielen Reisgerichten super passt – Details zur Zubereitung findet ihr hier.

Selbstgemachte Pfannkuchen und Pizza

Mehl, Wasser beziehungsweise auch noch Milch und Eier reichen als Grundlage aus, um Pfannkuchen und Pizza selbst zu machen. Das Geheimnis ist es, den Teig lange genug ziehen zu lassen. Pfannkuchen schmecken den meisten Kids und sind leicht zubereitet.

Das gilt auch für Pizza, für die zusätzlich noch (passierte) Tomaten und in der Regel Käse benötigt werden. Bei beidem ist das Schöne, dass man individuell verfeinern kann. Mag jemand eine bestimmte Beilage nicht, dann macht man den Pfannkuchen oder ein Stücken Pizza einfach ohne.

Eintöpfe jeglicher Art

Auch Eintöpfe sind gerade für die Winterzeit ein beliebtes Gericht – sogar für Kinder. Zugegeben: Linseneintopf und Co. sehen nicht so appetitlich aus. Aber nach ein paar leckeren Löffeln ist das Aussehen oft vergessen.

Ein Trick für Gemüseeintöpfe, die nicht nur Highlights für Kinderaugen enthalten, besteht darin, alles einmal durch den Mixer zu jagen. Dann ergibt sich eine (hoffentlich) leckere Creme, die auch noch nett dekoriert werden kann.

Übrigens ist das ebenfalls eine gute Empfehlung für cremige Suppen im Allgemeinen – einfach einen Teil der Suppe durchmixen und zum Andicken nutzen – das spart auch noch Sahne oder Soßenbinder.

Aufläufe jeglicher Art

Ihr habt für mehrere Tage gekocht, könnt das Essen aber langsam nicht mehr sehen? Eine schöne Möglichkeit, Reste sinnvoll zu verwerten, ist der Auflauf. Besonders Gerichte mit Kartoffeln und Nudeln lassen sich am zweiten oder dritten Tag super mit einer anderen oder verfeinerten Soße sowie Käse überbacken.

Fazit – 1 Euro-Rezepte für Kinder und Familien

Alles wird teurer, aber man kann immer noch relativ günstig für die Familie kochen. Nicht sinnvoll ist es, auf gesunde Lebensmittel zu verzichten. Mehr Sinn macht es, sorgfältiger auszuwählen und langfristiger den Einkauf und das Kochen zu planen.

Letztlich muss jede Familie selbst entscheiden, welche Küche für sie am besten geeignet ist. Wir essen beispielsweise zuhause gar kein Fleisch und sparen dadurch natürlich Geld. Zudem essen wir selten auswärts, weil wir meist nichts auf der Karte finden, was für kleine Kinder gut geeignet ist. Dafür achten wir zum Beispiel besonders bei Milchproduktion auf biologische Erzeugnisse und geben hierfür auch etwas mehr aus.

Wir werden diese Reihe über 1 Euro-Rezepte für Kinder und Familien natürlich weiter fortsetzen. Jetzt sind wir erst einmal auf eure Tipps und Erfahrungen gespannt. Wie schafft ihr es, günstig und trotzdem gesund und lecker für Kids zu kochen? Welche Spartipps und leckeren Rezepte könnt ihr empfehlen? Wir freuen uns über Kommentare!

Artikelbild: Unsplash / Jonathan Pielmayer

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Eine Antwort

  1. Da sind doch gute Sachen dabei – alle meckern dass alles teuer wird? Wie essen die denn? Die Basics sind in DE günstiger als fast überall in Europa. Wir haben es noch gut, Staat übernimmt Rechnungen. Wir haben großes Glück im Vergleich ..

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Die Autoren

Imke und Jonny

Imke und Jonny sind Eltern von drei Kindern und bloggen auf moderne-familie.de über ihren Lebens- und Familienalltag – vom Windelwechseln über Familienreisen bis hin Erziehungsfragen. Außerdem befassen sich sie sich in Interviews und Fachbeiträgen mit Familienkonzepten im Wandel.

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